Nach med. Reha

Zielgruppe:

Visuell beeinträchtigte Menschen mit berufsbezogenen Fragestellungen,

 

  • die über Sehprobleme am Arbeitsplatz klagen,
  • bei denen sich eine Augenerkrankung möglicherweise verschlimmern und zu einer Behinderung entwickeln kann und
  • die sich in der Endphase oder nach Abschluss einer medizinischen Rehabilitation oder Behandlung befinden.

Zielsetzung:

Ziel ist die Sicherung des Heilerfolgs sowie der Nachhaltigkeit von akutmedizinischen oder rehabilitationsmedizinischen Leistungen. Vorrang hat hier die Unterstützung im Berufsleben, um krankmachende oder krankheitsfördernde Arbeitsbedingungen zu identifizieren und zu beseitigen. Diese Maßnahme nutzt – je nach den individuellen Erfordernissen – Module der berufsbezogenen Sehhilfenerprobung und der funktionellen Belastungserprobung, bei Bedarf kann jedoch auch eine berufliche Neuorientierung Thema sein. Hierzu absolvieren in Frage kommende Patienten in der Endphase/nach Abschluss einer medizinischen Rehabilitation oder Behandlung eine Woche ein Assessment im BFW Halle.

Inhalte:

  • Arbeitsophthalmologische Untersuchung
  • Arbeitspsychologische Analyse
    • Belastung & Beanspruchung am Arbeitsplatz
    • soziale & andere Belastungen
    • Ressourcen, Belastungsverstärker und beruf. Persönlichkeitsfacetten
    • Leistungsdiagnostik/ Eignungsdiagnostik
  • Anforderungsanalyse des Arbeitsplatzes per Selbstauskunft oder Fotoprotokoll
  • Simulation des Arbeitsplatzes bzw. adäquater Belastungen
  • Low-Vision-Diagnostik; Sehfunktionsdiagnostik
  • Erprobung, Anpassung, Modifikation optischer & elektronischer Hilfsmittel
  • Sequentielle Diagnostik optometrischer Variablen und der physischen/psychischen Beanspruchung
  • lichttechnische Erprobung und Beratung
  • Vergleich des Leistungsprofils der Person mit dem Anforderungsprofil der Tätigkeit


Dauer: 5 Tage
Termin: nach Absprache